Die "Grandmothers"


Aktuelles


Viel zu lange schon ist das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang in dieser Welt nicht mehr ausbalanciert.

Dies weckte in den letzten Jahrhunderten und viel länger schon, den immer stärker werdenden Ruf nach der Rückkehr  jenes

Gleichgewichts zwischen den weiblichen und männlichen Kräften.

Einem Ruf nach dem harmonischen Gleichklang zwischen uns und Mutter Erde ...                       

 

 



Die Geschichte


 ©Bild by Eike Eschholz
©Bild by Eike Eschholz

Für viele Jahre war die spirituelle Lehrerin Jyoti damit beschäftigt, Beziehungen mit den indigenen Ältesten, den weisen Frauen der indigenen Völker, aufzubauen. Eines Tages spürte sie dann diese Vision für einen "Rat der Indigenen Großmütter" in sich lebendig werden.

 

Auf ihrem Weg nach Afrika, unterwegs um die Schamanin und Medizin-Frau Bernadette Rebienot zu treffen, trug sie diese lebendige Vision mit sich und teilte ihre Vision mit Bernadette.

Jyoti war überrascht zu hören, dass Bernadette die gleiche Vision hatte.

Zusammen entschieden sie, es zu manifestieren und als Jyoti (Jeneane Prevatt - Nachfahrin der Cherokee) zurück nach Hause nach Kalifornien kam, wurde durch die Mitstreiterin Ann Rosencranz eine Einladung an 16 indigene Frauen in alle Windrichtungen der Welt versandt, um eine Zusammenkunft auszurufen.

 

13 indigene Frauen aus allen Richtungen der Welt antworteten und hatten alle ihre Visionen und erzählten von Prophezeiungen ihrer Vorfahren. Es wurde vorausgesagt, sagten sie, dass sie gerufen werden würden in kritischen Zeiten, wenn ihr altes Wissen gebraucht werde für die Gestaltung einer lichteren Zukunft, um die Grundlagen für die nächsten Generationen zu bewahren.

 

Hier geht es entlang zum Film über den "Internationalen Rat der 13 Indigenen Großmütter" 

                                                                       "For the next 7 Gerations"

 

2004 wurde dann die Vision zur Realität und der "Internationale Rat der 13 Indigenen Großmütter" wurde gegründet.

 

Mit der Gründung dieses Rates hat sich seit 2004 viel in Bewegung gesetzt. Auch in Europa hat sich ein Rat auf den Weg gemacht und wurde von der indigenen Großmutter Agnes "Taowhywee" Baker Pilgrim und ihrer Tochter Nadine gesegnet und damit bestätigt. Sie ist die älteste der 13 indigenen Großmütter und es ist wundervoll, dass sie den europäischen Rat bei seiner Geburt helfen konnte.

Leider ist sie uns am 27. November 2019 mit stolzen 95 Jahren vorausgegangen. Sie hinterlässt mit all dem, was sie bewegt hat, ein Vermächtnis, dessen Inspiration wir in unserem Herzen weiterleben lassen. 

 

2015, als dann in Meran in den Süd-Tiroler Alpen der Rat der Europäischen Großmütter ins Leben gerufen wurde, wuchsen weitere wunderbare Möglichkeiten und Begegnungen. 

 

Aus der Perspektive des europäischen Rates ist der tiefe Sinn des Lebens allzu oft ersetzt worden durch technische und wirtschaftliche Mythen und Interessen. "Fortschritt um jeden Preis". Dieses Denken und Handeln führt uns immer wieder in Aktionen, die nicht nur Beziehungen zerstören, sonder auch unsere Grundlage für das Leben auf und mit Mutter Erde. 

 

Viele Menschen, junge sowie alte, fühlen dieses Drängen in sich, einen Weg zu finden, die Balance des Lebens wieder herzustellen. Sie möchten dafür sorgen, dass die nächsten Generationen auch etwas von den Grundlagen des Lebens zur Verfügung haben.

 

Seit 2004 arbeitet das internationale Konzil der 13 indigenen Frauen aus der ganzen Welt daran, die Weisheit ihrer Traditionen, die ihren Ursprung im Respekt vor Mutter Erde und den nachfolgenden Generationen haben, mit uns zu teilen, um ein neues Gleichgewicht zwischen uns und Mutter Erde zu finden.

 

Swami Nityamuktananda Saraswati, eine weise Yoga-Meisterin und Großmutter, des europäischen Rates, stellte in den Treffen der 13 indigenen Großmütter fest, dass Europa nicht im Rat repräsentiert war. Es machte sie traurig zu sehen was uns verloren gegangen ist. Eines Tages durchdrang sie dann ebenfalls eine Vision und sie fühlte sich inspiriert auf die Suche in Europa zu gehen um dort Großmütter zu finden die bereit sein würden einen europäischen Rat zu repräsentieren.

 

Dies führte dann zum Konzil der Europäischen Großmütter, die sich seit der Gründung des Rates alle neun Monate treffen und mit daran arbeiten, das Gleichgewicht des Lebens mit uns zusammen wieder neu zu erschaffen.